Eine Befreiung von den Rundfunkgebühren kann bei sozialer und/oder körperlicher Hilfsbedürftigkeit beantragt werden. Allerdings: Eine Gebührenbefreiung setzt voraus, dass Fernseh- und Radiogeräte bereits gemeldet wurden und der Hauptwohnsitz in Österreich ist. Der Antragssteller muss seinen Befreiungsgrund nachweisen können. Im Kapitel Befreiung finden Sie eine genaue Liste, mit der Sie herausfinden können, ob für Sie Anspruch auf Gebührenbefreiung besteht.

 

Das Einmaleins der Gebührenbefreiung

Und wenn Sie weitere Fragen haben: Beim Kundendienst in den GIS Service-Centern oder unter der Service-Hotline erhalten Sie weitere Informationen.

So erreichen Sie uns

 

 

Die Gebührenpflicht beginnt mit dem ersten Tag des Monats, in dem ein Radio- und/oder Fernsehgerät an einem Standort aufgestellt wird. Sie erlischt frühestens mit Ende jenes Monats, in dem die Abmeldung der Rundfunkempfangseinrichtungen bei der GIS einlangt.

Ja. Die Gebührenpflicht besteht nicht, wenn

  • dem Rundfunkteilnehmer eine Befreiung erteilt wurde, oder
  • für den Standort bereits die Gebühr entrichtet werden (also wenn jemand bei jemandem anderen einzieht, wo bereits Gebühren bezahlt werden).

Nähere Informationen zum Thema Gebührenbefreiung finden Sie hier

Im Österreich-Durchschnitt beträgt die Rundfunkgebühr für Radio und Fernsehen EUR 23,51 pro Monat (nach Haushalten gewichtet).

Davon verbleiben dem ORF nach Abzug von Umsatzsteuer und Einhebungsvergütung Netto EUR 15,76.

Dies entspricht 52 Cent/Tag, womit Eigenproduktionen, Sendeanlagen, Landesstudios, technische Ausstattungen, Lizenzen und vieles mehr bezahlt werden.

Mehr erfahren Sie unter:  zukunft.ORF.at 
Eine Plattform, die  zur Darstellung der öffentlich-rechtlichen gemeinwohlorientierten Leistungen des ORF sowie wesentlicher, unternehmensrelevanter Dokumente dient.

Viele Personen glauben, dass die Rundfunkgebühren zur Gänze dem ORF zugute kommen. Doch das stimmt so nicht: Was so einfach als Rundfunkgebühr bezeichnet wird, setzt sich tatsächlich aus vielen Teilgebühren zusammen:

  • Radio- und Fernsehgebühr
    (= Rundfunkgebühr für Radio- und Fernsehempfangseinrichtungen): ergeht an den Bund, konkret ans Bundesministerium für Finanzen.

  • Programmentgelt:
    erhält der ORF; von dieser Summe muss der ORF die Umsatzsteuer und die Einhebungsvergütung (also die Kosten der GIS) zahlen

  • Kunstförderungsbeitrag:
    ergeht an den Bund.

  • Landesabgabe:
    ist je nach Bundesland unterschiedlich, ist zweckgebunden und fließt dem jeweiligen Landesbudget zu.

Auf Grund der von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich hohen Landesabgabe, ist damit verbunden auch die Höhe der Rundfunkgebühr von Bundesland zu Bundesland verschieden. Der Betrag für Radio und Fernsehen variiert deshalb zwischen 19,78 und 25,18 Euro pro Monat. 

Dem ORF verbleiben nach allen Abzügen bei einer Meldung von Fernsehempfangseinrichtungen (inkl. Radio) monatlich EUR 15,76 oder EUR 0,52 pro Tag. Dies sind im Österreich-Durchschnitt knapp 67 Prozent des vorgeschriebenen Gesamtbetrages, womit Eigenproduktionen, Sendeanlagen, Landesstudios, technische Ausstattungen, Lizenzen und vieles mehr bezahlt werden.

Gebührenübersicht

Die Rundfunkgebühren betragen zwischen EUR 19,78 und EUR 25,18 pro Monat. Doch nicht alles erhält der ORF. Effektiv bezahlt Frau/Herr Österreich 52 Cent pro Tag für vier Fernsehprogramme, drei nationale und neun regionale Radiosender, ein umfangreiches Online-Informations­angebot uvm.

mehr erfahren: