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Was ist zu melden?

Wenn Sie eine Rundfunk­empfangs­einrichtung besitzen, also ein Gerät, das Rundfunktechnologien verwendet, dann müssen Sie das melden (VwGH vom 30.06.2015, Zl. Ro2015/15/0015).
Das bedeutet: Jeder Fernseher an sich stellt eine Rundfunkempfangsanlage dar und ist damit melde- und gebührenpflichtig. Und zwar ganz unabhängig davon, wie oft Sie Ihr Gerät einschalten und welche Programme Sie hören oder sehen. 

Beispiele melde- und gebührenpflichtiger Gerätekonstellationen:
  • Fernsehgeräte
  • Kabel-TV
  • Satelliten-TV
  • Computer und Tablets mit DVB-T-Stick oder TV-Karte oder Radio- Karte
  • Radiogeräte und sonstige Geräte mit UKW-Empfang

Autoradios brauchen nicht gemeldet werden. 

Bitte beachten Sie:
  • Auf dem Anmelde­formular müssen alle Angaben, die für die Gebühren­bemessung notwendig sind, gemacht werden. 
  • Wer eine Meldung überhaupt nicht oder unrichtig abgibt, begeht eine Verwaltungs­übertretung und macht sich somit strafbar!
  • Selbst wenn Sie Kabel-Anschluss, Satelliten-Empfang oder Pay-TV haben, ersetzt das nicht die Meldung und Entrichtung der Rundfunk­gebühren. Dies betrifft auch Unternehmer, die AKM- oder sonstige Gebühren zahlen müssen. 
Weiters ist zu melden:
Beginn und Ende der Gebührenpflicht

Die Gebühren­pflicht beginnt mit dem ersten Tag des Monats, in dem ein Radio- und/oder Fernsehgerät an einem Standort betriebsbereit aufgestellt ist. Und sie erlischt frühestens mit Ende jenes Monats, in dem die Abmeldung der Rundfunk­empfangs­einrichtungen bei der GIS einlangt.