Unternehmen

Aufgaben der GIS

Mit rund 190 Mitarbeiter/-innen, dazu 130 frei Dienstnehmer im Außendienst, einem Jahresumsatz (2014) von rund 30,9 Millionen Euro, einem Transaktionsvolumen für Abgaben und Entgelte von 841,6 Millionen Euro, und rund 3,6 Millionen Kunden ist die GIS Gebühren Info Service GmbH ein österreichisches Großunternehmen.

Als beliehenes Unternehmen mit dem Recht, über Anträge zu entscheiden und Inkassos durchzuführen, kommt der GIS im Zusammenhang mit der Einbringung der Rundfunkgebühren eine ganze Reihe von Aufgaben zu:

  • eine gezielte Öffentlichkeitsarbeit mit dem Ziel, die Anzahl der Teilnehmer weiterzuentwickeln und dadurch mehr Aufkommensgerechtigkeit zu schaffen
  • die Erfassung der Rundfunkteilnehmer auch auf Grundlage von Meldedaten
  • die Aufforderung zur Abgabe einer Mitteilung, dass an einem Standort keine Rundfunkempfangseinrichtungen betrieben oder betriebsbereit gehalten werden
  • nötigenfalls die Veranlassung der Einbringung von Gebühren im Verwaltungsweg
  • die Abrechnung der eingehobenen Gebühren, Abgaben und Entgelte und
  • deren Weiterleitung an Bund, Länder und ORF
  • die Entscheidung über Anträge auf Befreiung von den Rundfunkgebühren und auf Zuschussleistung zum Fernsprechentgelt
Beratung und Information durch die GIS

Die GIS hat den Auftrag, Aufkommensgerechtigkeit herzustellen und wendet sich daher direkt an Haushalte, in denen keine Rundfunkempfangseinrichtungen gemeldet sind. Die Kundendienstmitarbeiter/-innen der GIS informieren im Rahmen von Kundenbesuchen über die Melde- und Gebührenpflicht. Auch versendet die GIS schriftliche Anfragen an nicht angemeldete Haushalte, die wahrheitsgetreu beantwortet werden müssen.

Denn: Wer seinen Fernsehapparat oder Radio nicht anmeldet, verstößt gegen den Grundsatz der Fairness. Und außerdem gegen das Gesetz und macht sich damit strafbar.