Fragen zur Befreiung - Ökostrom

Die Teilnehmernummer (zehnstellig) ist auf der Rundfunkgebührenvorschreibung, der GIS Original-Zahlungsanweisung oder auf der Transaktionszeile des Kontoauszugs ersichtlich.

Unter Angabe von Namen, Anschrift und Geburtsdatum bzw. Firmennummer können wir Ihnen auch gerne Ihre Teilnehmernummer telefonisch oder schriftlich mitteilen.

Ja. Bitte geben Sie uns diese Änderung schriftlich an folgende Adresse bekannt: 

GIS Gebühren Info Service,
Postfach 1000, 1051 Wien

Strom aus erneuerbaren Energieträgern – wie Wind, Biomasse und Sonnenenergie (Photovoltaik) – ist teurer als Strom, der aus fossilen Energieträgern – wie Gas und Kohle – oder aus bestehenden großen Wasserkraftwerken gewonnen wird.

Diese zusätzlichen Kosten für Ökoenergie werden zu einem Teil durch die sogenannte Ökostrompauschale und den Ökostromförderbeitrag aufgebracht. Beide Förderbeiträge sind durch den Endverbraucher zu bezahlen. Sie finden diese Positionen auf Ihrer jährlichen Stromrechnung. Die Ökostrompauschale beträgt für Haushaltskunden 33 Euro/Jahr (Netto). Der Ökostromförderbeitrag wird als Zuschlag zu den Netznutzungskosten verrechnet. Die genaue Höhe des Ökostromförderbeitrag erhalten Sie bei Ihrem Stromnetzbetreiber.

Die Ökostrompauschale in der Höhe von 33 Euro/Jahr (Netto) braucht nicht entrichtet zu werden.

Lesen Sie mehr dazu

Die Höhe des zu bezahlenden Ökostromförderbeitrages ist mit 20 Euro/Jahr gedeckelt. Sind Sie von der Entrichtung der Ökostrompauschale befreit, dann sind Sie auch von jenem Teil des Ökostromförderbeitrages, der 20 Euro übersteigt, befreit.

Der Ökostromförderbeitrag wird in Cent/kWh eingehoben und übersteigt die 20 Euro Grenze ab einem Jahresverbrauch von ca. 1.100 kWh. 

Die gibt es, allerdings nur hinsichtlich des, den Betrag von € 20,- übersteigenden Betrages.

Zählpunkt ist die Bezeichnung in der Energiewirtschaft für den Punkt, an dem Versorgungsleistungen wie z.B. Elektrizität, Erdgas, oder Fernwärme durch Energielieferanten an Verbraucher geleistet werden. Dem Zählpunkt wird eine eindeutige Bezeichnung, die Zählpunktnummer zugeordnet.

Die Zählpunktnummer finden Sie auf Ihrer Stromrechnung bzw. dem Strombezugsvertrag.

Die GIS verschickt rechtzeitig vor Ablauf der Befreiung ein Erinnerungsschreiben (Ablaufverständigung). Für eine Verlängerung ist ein neuer Antrag zu stellen. Das entsprechende Formular ist dem Schreiben beigelegt. 

Ja. Wir raten dazu, auf jeden Fall auch einen Antrag auf Zuschuss zum Fernsprechentgelt zu stellen, weil eine Ökostrombefreiung nur zuerkannt werden kann, wenn die Voraussetzungen zur Zuerkennung des Zuschusses zum Fernsprechentgelt vorliegen.

Dem ausgefüllten Antrag ist auf JEDEN Fall in Kopie beizulegen:

  • Kopie Ihrer Meldebestätigung sowie Kopien der Meldebestätigungen aller im Haushalt lebenden Personen.
  • Aktuelle Nachweise über die Einkommen aller im Haushalt lebenden Personen. Hierzu zählen auch Einkommen aus geringfügigen oder Teilzeitbeschäftigungen sowie Alimente.
  • Nachweis(e) zur Anspruchsgrundlage
  • Unterlagen zu den Einkommen
  • Unterlagen zu den abzugsfähigen Ausgaben
  • Zusätzlich zu den nachfolgenden Unterlagen, benötigen wir eine Kopie der letzten Stromrechnung oder des Strombezugsvertrages. 

Senden Sie das ausgefüllte und unterschriebene Formular - mit allen notwendigen Unterlagen bitte an: 

 
Post:GIS Gebühren Info Service GmbH
Postfach 1000, 1051 Wien
E-Mail:kundenservice(at)gis.at

Weiterer Ablauf

Haben Sie einen Antrag an die GIS mit allen erforderlichen Unterlagen und Bestätigungen eingeschickt, so erhalten Sie bei Erfüllung aller Voraussetzungen einen Bescheid (Stattgebung max. 5 Jahre). Rechtzeitig vor Ablauf Ihrer Befreiung erhalten Sie von uns eine Benachrichtigung, um einen neuen Antrag stellen zu können.

Nach erfolgter Genehmigung Ihres Antrages übermittelt die GIS Namen, Adresse und Befreiungszeitraum an Ihren Netzbetreiber. Dieser nimmt diese Information als Grundlage, Ihnen die Ökostromkosten auf Ihrer Stromrechnung nicht mehr in Rechnung zu stellen.

Änderungen

Bitte geben Sie uns unbedingt bekannt, wenn sich meldepflichtige Änderungen ergeben. 

Die gleichen Gründe wie beim Zuschuss zum Fernsprechentgelt, und der Antragsteller muss Stromkunde sein.

Weil die GIS vom Gesetzgeber mit der Durchführung der Befreiungsverfahren beauftragt wurde.