Grundsätzlich gilt: Wenn Sie eine Rundfunk­empfangs­einrichtung, also ein Gerät, mit dem Sie Radio- und/oder Fernseh­programme empfangen können, besitzen, dann müssen Sie das melden. Und zwar ganz unabhängig davon, wie oft Sie Ihr Gerät einschalten und welche Programme Sie hören oder sehen.  (Autoradios brauchen nicht gemeldet werden. Sie sind gebührenbefreit.)

Ebenfalls melde- bzw. gebührenpflichtig sind:

Weiters ist zu melden:

  • Änderung des Namens bzw. Firmenwortlautes des Rundfunk­teilnehmers (z.B. bei Namens­änderung durch Heirat)

  • Änderung des Standorts, an dem der Rundfunkteilnehmer die Rundfunk­empfangs­einrichtungen betreibt oder betriebsbereit hält (z.B. bei Übersiedlung)

  • Änderung der Anspruchs­voraussetzungen für eine Rund­funkgebühren­befreiung
    Bitte geben Sie uns diese Änderung schriftlich an folgende Adresse bekannt: 
    GIS Gebühren Info Service, Postfach 1000, 1051 Wien

Im Rundfunkgesetz wird als Standort jener Ort bezeichnet, an dem Rundfunksempfangseinrichtungen betrieben oder betriebsbereit gehalten werden. Also beispielsweise Ihre Wohnung.

Alle technischen Geräte, mit denen man Radio- und Fernsehprogramme empfangen kann, bezeichnet das Gesetz als "Rundfunkempfangseinrichtung".
Dabei ist es egal, was diese Geräte sonst noch können.

Ob sie meldepflichtig sind oder nicht, hängt ausschließlich davon ab, ob sie Rundfunkkonsum ermöglichen. Deshalb sind auch rundfunktaugliche Computer (z.B. mit TV-Karte) oder sogar ein Staubsauger mit einem eingebauten Radio grundsätzlich meldepflichtig.

Ganz klar: Jeder, der ein Rundfunkgerät (Radio, Fernseher etc.) betreibt oder zum Empfang bereithält (auch ein nicht in Betrieb befindlicher Fernsehapparat ist gebührenpflichtig).

Die Teilnehmernummer (zehnstellig) ist auf der Rundfunkgebührenvorschreibung, der GIS Original-Zahlungsanweisung oder auf der Transaktionszeile des Kontoauszugs ersichtlich.

Unter Angabe von Namen, Anschrift und Geburtsdatum bzw. Firmennummer können wir Ihnen auch gerne Ihre Teilnehmernummer telefonisch oder schriftlich mitteilen.

Keine oder eine falsche Meldung bedeutet eine Verwaltungsübertretung. Nämlich dann, wenn der begründete Verdacht besteht, dass falsche Angaben zum Bestehen einer Gebührenpflicht gemacht wurden oder trotz Mahnung die Auskunft verweigert wird. In diesem Fall veranlasst die GIS eine Überprüfung durch die Bezirksbehörde. Diese leitet dann gegebenenfalls ein Verwaltungsverfahren ein. Das kann zu einer Verwaltungsstrafe von bis zu 2.180 Euro führen!

Ja. Die Gebührenpflicht besteht nicht, wenn 

  • dem Rundfunkteilnehmer eine Befreiung erteilt wurde oder
  • für den Standort bereits die Gebühren entrichtet werden (also wenn jemand bei jemandem anderen einzieht, wo bereits Gebühren bezahlt werden).

  • keine Rundfunkempfangsgeräte vorhanden sind. 

Auch sind Autoradios nicht gebührenpflichtig - Rundfunkempfang außerhalb von Gebäuden ist gebührenfrei.

Nein. Denn der Rundfunkempfang außerhalb von Gebäuden ist gebührenfrei.

Geräte, die den Empfang von Rundfunk an einem Standort (Wohnung, Einfamilienhaus, etc.) ermöglichen, unterliegen laut Rundfunkgebührengesetz der Gebührenpflicht. Es kommt also darauf an, ob an einem Standort Rundfunk konsumiert wird. Nicht meldepflichtig ist der Rundfunkempfang außerhalb von Gebäuden (Autoradio).

Ja. Denn die Melde- und Gebührenpflicht hängt davon ab, dass Sie ein Rundfunkgerät an einem Standort aufgestellt haben und damit Programme empfangen können. Wie Sie das Programm empfangen, ob über eine terrestrische Sendeanlage, Kabel oder Satellit, ist davon unabhängig. Kabelgebühren oder ähnliche Gebühren (z.B. für Gemeinschafts-Satellitenanlagen) ersetzen nicht die Rundfunkgebühren.

Denn in jedem Fall können Sie ja Rundfunk empfangen.

Ja. In Zweit- oder Ferienwohnungen, Wochenendhäusern usw. sind Rundfunkgeräte melde- und gebührenpflichtig. Das ist unabhängig davon, wie viele Geräte Sie an Ihrem Hauptwohnsitz haben. Es ist auch gleichgültig, ob ein Zweitwohnsitz ständig oder nur ab und zu genutzt wird.
Entscheidend ist, dass ein Rundfunkgerät sich am Standort befindet und so die Möglichkeit besteht, Rundfunkprogramme zu empfangen.

Es kann für diese Standorte eine eingeschränkte Meldung abgegeben werden. Als Zeitraum der Meldung gilt die Anzahl der Monate, in denen Geräte betrieben werden - mindestens jedoch vier Monate.

Nein. Pro Haushalt muss nur eine Rundfunkgebühr entrichtet werden, egal wie viele Radio- oder Fernsehgeräte Sie in Ihrer Wohnung, Ihrem Haus stehen haben.Anders bei Firmen/Institutionen/Vereinen

Verfügt das Wiedergabegerät über einen Tuner, der den Empfang von Rundfunkprogrammen ermöglicht, ist die Melde- und Gebührenpflicht gegeben. Auf den tatsächlichen Konsum kommt es dabei nicht an.

Verfügt das Wiedergabegerät über einen Tuner, der den Empfang von Rundfunkprogrammen ermöglicht, ist die Melde- und Gebührenpflicht gegeben. Auf den tatsächlichen Konsum kommt es dabei nicht an.

Gemäß § 2, Abs. 1 Rundfunkgebührengesetz (RGG) hat, "wer eine Rundfunkempfangseinrichtung in Gebäuden betreibt, Gebühren zu entrichten."

Als Empfangseinrichtung gilt jedes Gerät, das den Empfang von Rundfunk optisch und /oder akustisch und unmittelbar wahrnehmbar machen kann. Ist dies nicht der Fall – ist also an einem Standort der Empfang von Rundfunk bzw. in diesem Fall von TV-Programmen nicht möglich, dann besteht nicht die Verpflichtung zur Entrichtung der Rundfunkgebühr; bzw. bei Vorhandensein eines Geräts zum Empfang von Radioprogrammen nur die Gebühr für Radioempfang.

Bitte wenden Sie sich an den ORF-Kundendienst, Tel.: 0820 919 919 

(max. 0,20 EUR/Min.)

Gemäß § 2, Abs. 1 Rundfunkgebührengesetz (RGG) hat, "wer eine Rundfunkempfangseinrichtung in Gebäuden betreibt, Gebühren zu entrichten."

Als Empfangseinrichtung gilt jedes Gerät, das den Empfang von Rundfunk optisch und /oder akustisch und unmittelbar wahrnehmbar machen kann. Auch ein Computer mit Internetzugang oder TV-Karte ist aufgrund des Angebots in der Lage, Radioprogramme oder TV-Programme zu empfangen und abzuspielen.

Wobei die GIS allerdings zwischen dem Empfang von Radio- und Fernsehprogrammen unterscheidet.

Fernsehprogramme werden über Internet noch nicht als kontinuierlicher Live-Stream übertragen, und Video-on-Demand Angebote werden von der GIS nicht als Rundfunk gewertet. Eine Gebührenpflicht hinsichtlich TV-Programme würde nur dann zum Tragen kommen, wenn der Computer durch den Einbau einer TV-Karte oder durch die Verwendung eines DVB-T USB-Sticks zu einem Fernsehempfangsgerät erweitert wird.

Anders bei Radioprogrammen: die Radioprogramme des ORF sind über Internet unmittelbar wahrnehmbar. Eine eventuelle Gebührenpflicht für einen Computer, einen Tablet, ein Smartphone oder ein ähnliches Gerät mit Internetzugang bezieht sich daher nur auf den Empfang von Radioprogrammen.

Mit anderen Worten: es kommt darauf an, ob an einem Standort Rundfunk konsumiert werden kann, ob also Geräte vorhanden sind, die den Rundfunkempfang ermöglichen.

Privathaushalte entrichten für einen Standort eine Gebühr, unabhängig davon, wie viele Rundfunkempfangsgeräte sich dort befinden.

Es geht ganz einfach: Nutzen Sie die Möglichkeit der einfachen und problemlosen Anmeldung direkt von zu Hause aus via Internet.

Wenn an einem Standort die prinzipielle Empfangsmöglichkeit besteht, d.h. dieser terrestrisch (analog oder digital) mit den ORF-Programmen versorgt ist, müssen die Rundfunkgebühren (inkl. ORF-Programmentgelt) entrichtet werden.
Unabhängig davon, ob ein Teilnehmer eine ORF-Digitalkarte für Empfang via Satellit besitzt oder einen DVB-Tuner hat. 

Voraussetzungen für den Empfang von ORF DIGITAL via SATELLIT sind ein ORF-tauglicher Receiver, eine gültige Anmeldung Ihrer ORF DIGITAL-SAT-KARTE und eine aufrechte Rundfunkmeldung. Bitte beachten Sie: ORF-TV-Programme sind mittels ORF DIGITAL-SAT-Karte nur in CRYPTOWORKS-tauglichen digitalen Satellitenreceivern zu empfangen. 

Haben Sie bereits eine ORF DIGITAL-KARTE?